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28.09.2020 20:15:26


bfu-Sicherheitstipp "Sicher unterwegs mit dem E-Bike"

Weiterführende Informationen http://www.bfu.ch

E-Bikes haben Rückenwind und erleben in der Schweiz einen Boom. Leider gibt es deshalb auch immer mehr Unfälle. Wie Sie mit dem E-Bike sicher unterwegs sind, zeigt unser Ratgeber.

Immer mehr Unfälle mit dem E-Bike

Elektrofahrräder boomen: Die Verkaufszahlen nehmen rasant zu, jährlich werden zehntausende E-Bikes verkauft. Rasant ist auch die Geschwindigkeit, mit der ein E-Bike fahren kann. Analog zu den Verkäufen nehmen auch die schweren Unfälle zu. 2018 verunfallten bereits 321 Personen mit dem E-Bike schwer oder tödlich. 2017 waren es noch 231.

Das Tragen eines Velohelms ist bei schnellen E-Bikes mit einer Tretunterstützung über 25 km/h obligatorisch. Aber auch auf langsameren Modellen empfiehlt die BFU, einen Helm zu tragen.

Unfallrisiken beim E-Bike

Ein E-Bike fährt bei gleichem Kraftaufwand deutlich schneller als ein herkömmliches Velo. Dies führt zu einem ungewohnt langen Bremsweg und es bleibt weniger Zeit, auf Unerwartetes zu reagieren.

Wie bei allen anderen Zweirädern auch übersehen andere Verkehrsteilnehmer E-Bikes leicht oder nehmen sie zu spät wahr. Zudem besteht Verwechslungsgefahr: Ein herkömmliches Velo ist auf den ersten Blick kaum von einem E-Bike zu unterscheiden. Das Tempo von E-Bikes wird deshalb oft unterschätzt.

Deshalb ist es sehr wichtig, mit dem E-Bike defensiv und vorausschauend zu fahren. Bessere Sichtbarkeit hilft ebenfalls: Auf dem E-Bike empfiehlt sich das Fahren mit Licht und das Tragen einer Leuchtweste – auch am Tag.

ABS lohnt sich auch beim E-Bike

Was sich beim Motorrad bewährt hat, gibt es auch beim E-Bike: ABS. Es verhindert bei einer Vollbremsung das Blockieren des Vorderrades und vermeidet gleichzeitig durch die Hinterrad-Abheberegelung einen Überschlag. ABS verbessert insbesondere bei Trekking- und Citybikes die Sicherheit.

Die 5 wichtigsten Tipps



Datum der Neuigkeit 1. Juli 2020
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