bfu-Sicherheitstipp "Wassersport - Sicher im, am und auf dem Wasser"
Nass. Die BFU hat Tipps, damit die Sicherheit beim Schwimmen, Gummibootfahren und Stand-up-Paddeln nicht baden geht.
In Schweizer Seen und Flüssen kommt es leider je des Jahr zu Unfällen. Das muss nicht sein. Viel für die Sicherheit tun alle, die sich an die Bade- und Flussregeln der Schweizerischen Lebensrettungs Gesellschaft SLRG halten (baderegeln.ch).
Ein wichtiger Punkt: Kinder in der Nähe von Wasser immer im Auge behalten. Die ganz Kleinen sind in Griffnähe am sichersten. Für sie kann bereits we nige Zentimeter tiefes Wasser gefährlich werden.
Ein zweiter Punkt: Alkohol und Drogen erhöhen das Unfallrisiko – und vertragen sich nicht mit dem Spass im Nass. Beim Gummibootfahren ist das auch aus rechtlicher Sicht keine gute Idee. Denn wer ein Boot (mit-)führt, muss fahrtüchtig sein.
Apropos «keine gute Idee»: Dazu gehört auch das Zusammenbinden von Gummibooten. Wer manöv rierfähig bleiben will, sollte das nicht tun.
Eine sehr gute Idee hingegen ist, eine Rettungs weste zu tragen – auf dem Gummiboot genauso wie beim Stand-up-Paddeln, Segeln usw. Die Überle benschancen bei einem Unfall steigen so markant.
Die wichtigsten Tipps
• Bade- und Flussregeln der SLRG beachten
• Kinder im Auge behalten – die kleinen in Griffnähe
• Auf Alkohol und Drogen verzichten
• Auf Gummiboot, SUP und Co.: Rettungsweste tragen
• In offenen Gewässern eine Auftriebshilfe (z. B. Schwimmboje) nutzen und nie allein schwimmen
Eine Schwimmboje gibt beim Schwimmen in offenen Gewäs sern zusätzliche Sicherheit. Im Notfall kann man sich darü berlehnen und ausruhen. Wichtig: Im Fluss die Boje nie am Körper festbinden – ausser, sie verfügt über eine Solltrenn stelle, die sich automatisch löst, wenn die Boje sich ver fängt.
Noch nicht genug von Wasserspass und Unfallprävention? Auf bfu.ch/wasser gibts Ratgeber mit Tipps zu zahlreichen Aktivitäten im, am und auf dem Wasser.